Das Vereinsheim
des Heimat- und Trachtenvereins "D´Schuttertaler" Konstein
Bau, Einweihung und Bilder

1987/88/89: Die Jahre des Vereinsheimbaus. Nach vielen Verhandlungen konnte Bürgermeister Karl Forster dem Trachtenverein die Zusage geben, dass sie den Bahnhof zum Vereinsheim umgestalten können. Die Deutsche Reichsbahn hat den Bürotrakt mit Lagerhalle 1920 direkt am Schienenstrang errichten lassen. Die Deutsche Bundesbahn stellte allerdings den Passagierverkehr auf dieser Strecke 40 Jahre danach ein. Das Haus stand also seit 1960 leer - von Gastspielen einer Band und als Lager des Glashüttenwerks abgesehen. Eine Zukunft für das alte Haus zeichnete sich erst ab, als Bürgermeister Forster und der Gemeinderat sich vehement daranmachten, den Platz rund um den Bahnhof neu zu gestalten, als Dorfplatz zu einer werbenden Visitenkarte Konsteins werden zu lassen.


Außenaufnahme des Vereinsheim


Konsteiner Dorfplatz mit Vereinsheim des Trachtenvereins

Nach Beendigung der Umbauarbeiten, die 1. Vorsitzender Franz Heckel und sein Stellvertreter Rudolf Habermeier mit seinen 40 Bauhelfern in zwei Jahren mit 5400 freiwilligen Arbeitsstunden geleistet haben, konnte am 30.09.89 das Vereinsheim und das neu aufgestellte Feldkreuz am Dohlenfelsen geweiht werden.


Trachtlerinnen und Trachtler beim Streichen


Die beiden Vorstände und der Kassier beim Streichen




Trachtler beim Außenputz


2. Vorstand und Kassier an der Putzmaschine


Die beiden Vorstände an der Putzmaschine

Unter den Klängen der Trachtenkapelle Konstein begab sich der ansehnliche Festzug zur vor kurzem fertiggestellten Spindeltalbachbrücke. Nach der kirchlichen Segnung übergab Bürgermeister Forster den Gewässerübergang offiziell dem Verkehr.

„Endstation“ für die inzwischen noch angewachsene Zahl der Festgäste war das Bahnhofsgebäude Konstein, das nun dem Trachtenverein als Heim dienen wird. Als die Bayernhymne verklungen war, erbat der Ortsgeistliche auch für das neue Domizil des Vereins und die Bemühungen der Trachtler um Erhalt und Pflege von Kulturgut den Segen Gottes.


Einmarsch des Trachtenvereins ins neue Vereinsheim

Der Bürgermeister hob in seiner Festansprache ebenfalls die Bedeutung des Vereins hervor. Er zeigte sich zuversichtlich, dass auch die Jugend die Möglichkeit zur Pflege heimatlichen Brauchtums nützt, nachdem „nun die Voraussetzungen für eine noch intensivere Vereinsarbeit in einem geeigneten Rahmen gegeben sind“. Das neue Vereinsheim stellt laut Forster nicht nur eine Bereicherung des kulturellen Gemeindelebens dar, sondern ein Schmuckstück im Ortsbild Konstein.
Forster dankte den freiwilligen Helfern aus den Reihen des Vereins, den Spendern und Gönnern sowie den Handwerkern und Fachleuten, die die Renovierungsarbeiten in uneigennütziger Weise unterstützt hatten. An den Vorsitzenden der „D´Schuttertaler“, Franz Heckel, übergab der Bürgermeister eine Erinnerungsscheibe. Auch Ehrenvorsitzender Josef Wurscher überreichte Franz Heckel zur Einweihung des neuen Vereinsheimes einen Erinnerungskrug.


Weihung des neuen Vereinsheimes


Erinnerungsscheibe des Bürgermeisters


Ehrengabe des Ehrenvorsitzendes

Die Möglichkeit zur Besichtigung des Heims wurde genutzt, und die Besucher geizten nicht mit Worten der Anerkennung für die „vorbildliche Ausgestaltung“ der früheren Bahnhofsräume einschließlich der Güterhalle und des Kellers. Die Räume bieten nun ausreichend Möglichkeiten zum Abhalten von Übungsabenden, aber auch für Veranstaltungen, Versammlungen und geselligem Beisammensein.


Innenraum des Vereinsheim (ehemaliger Warte- und Fahrkartenraum des Bahnhofs)


Tanzfläche für die Übungsabende oder sonstige Veranstaltungen


Raum für Übungsabende und Veranstaltungen des Trachtenvereins
(ehemalige Güterhalle)

                    
              Wirtschaftsbereich                                             Aufenthaltsraum


Der folgende gemütliche Teil der Feier stellte dies anschaulich unter Beweis, denn bis in die späten Nachtstunden herrschte in den vollbesetzten Räumen Hochbetrieb. Zur Unterhaltung spielte die Trachtenkapelle auf. Auch am Sonntag stand das neue Vereinsheim noch ganz im Zeichen geselliger Kontakte mit der heimischen Bevölkerung.